Frauen als pflegende Angehörige – Auswirkungen der Pflegetätigkeit auf die körperliche und seelische Gesundheit sowie Lebensumstände

Stellungnahme des Fachausschusses Gesundheitspolitik

 

A. Sachlage

1. Allgemein
Um 1900 lag die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland bei unter 50 Jahren, im Jahr 2015 betrug sie für neugeborene Mädchen 82 Jahre und 10 Monate, für neugeborene Jungen 77 Jahre und 9 Monate.[1] 2013 lag der Anteil der Über-80-Jährigen an der Gesamtbevölkerung bei 5,4 Prozent, er soll bis 2020 auf 7,2 Prozent ansteigen.[2]  Die Pflegewahrscheinlichkeit korreliert mit dem Alter und liegt bei den Über-80-Jährigen aktuell bei 31,7 Prozent.[3]
Gewandelt hat sich das klassische Bild der Familie – weg von der unter einem Dach wohnenden Großfamilie hin zu kleinen Einheiten, zu Patchwork-Familien und zu sogenannten Wahlverwandtschaften. Geblieben ist allerdings die gesellschaftliche Zuweisung und Zuteilung von „Care“-Tätigkeiten an die Frauen.
Pflege und zeitintensives „Sich-Kümmern“ um Angehörige beginnt bei vielen Frauen häufig schon weit vor der eigentlichen Pflegetätigkeit.

2. Pflegebedürftige Menschen
In Deutschland benötigen Schätzungen zufolge rund vier bis fünf Millionen Menschen Unterstützung und Pflege.[4] Im Rahmen der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung haben Ende 2015 mehr als 2,84 Millionen Menschen Pflegeleistungen erhalten, davon mehr als 2 Millionen (71,6 Prozent) im ambulanten Bereich.[5]
Heute beziehen keineswegs alle Menschen, die Hilfe und Pflegeunterstützung benötigen, Leistungen der gesetzlichen oder privaten Pflegeversicherung. So rechnet das Bundesgesundheitsministerium mit bis zu 500.000 mehr Leistungsberechtigten in den nächsten Jahren durch die Umstellung von drei Pflegestufen auf fünf Pflegegrade 2017. Hinzu kommen Menschen, die einen Unterstützungsbedarf haben, der unterhalb der Schwelle liegt, die für die Bewilligung eines Pflegegrades benötigt wird.
Die durchschnittliche Pflegedauer liegt für alle Pflegebedürftigen in Deutschland bei mehr als 6 Jahren. Bei einem Eintritt der Pflegebedürftigkeit im Alter von mindestens 60 Jahren beträgt der Durchschnitt 4,4 Jahre.[6]

3. Pflegeperson
An der Pflege im klassischen Sinn und weiteren Unterstützung im Alltagsleben sind in Deutschland zwischen drei und fünf Millionen private Pflegepersonen mit völlig unterschiedlicher Wochenpflegezeit beteiligt. Viele pflegende Angehörige betreuen einen pflegebedürftigen Menschen nicht allein, sondern leisten gemeinsam mit anderen Hilfe und Unterstützung.[7] Etwa 48 Prozent der Leistungsbezieher der gesetzlichen Pflegeversicherung (1,25 Mio.) werden ausschließlich durch Angehörige in der eigenen Häuslichkeit gepflegt, ohne dass beispielsweise Hilfe durch Pflegedienste in Anspruch genommen wird.[8]

Auch minderjährige Kinder und Jugendliche unterstützen regelmäßig bei Pflegeaufgaben in der Familie. Etwa fünf Prozent aller 12 bis 17-jährigen Jugendlichen in Deutschland – also rund 230.000 - sind in die Versorgung Angehöriger eingebunden.[9]

Die Beteiligung von Männern und Frauen an der Pflege unterscheidet sich deutlich voneinander: Frauen pflegen nicht nur weitaus häufiger als Männer, sondern sie sind auch zeitlich stärker an der Pflege beteiligt: Die häusliche Pflege ist weiblich!

Das Sozio-ökonomische Panel bildet Pflegetätigkeiten von wenigstens einer Stunde pro Tag – repräsentativ für Deutschland – ab. Unter dieser Vorgabe wurden 2013 für Deutschland 3,7 Millionen Pflegepersonen erfasst, davon mehr als 63 Prozent Frauen und etwa 36 Prozent Männer. Der Anteil pflegender Frauen ist im Alter von 40 bis 74 Jahren am höchsten, der Anteil pflegender Männer etwa fünf Jahre später im Alter zwischen 45 bis 79 Jahren.

Der geleistete Pflegeumfang liegt bei 40 Prozent der Frauen und 50 Prozent der Männer bei rund einer Stunde pro Tag, bei jeweils 25 Prozent der Frauen und Männer bei zwei Stunden pro Tag und bei 35 Prozent der Frauen und 25 Prozent der Männer bei drei bis 12 Stunden pro Tag. Der Pflegeaufwand steigt noch einmal deutlich, wenn es sich beim Pflegebedürftigen um eine Person mit sogenannter eingeschränkter Alltagskompetenz handelt. Rund ein Drittel aller Pflegenden ist dann zwischen vier und acht Stunden pro Tag unterstützend tätig, ein weiteres Drittel sogar acht bis 12 Stunden pro Tag. [10] Praktisch gesehen heißt das, dass sie verglichen mit der stationären Pflege oft alleine im Dreischichtmodell tätig sind.

Während Frauen generell mehr Pflegeaufgaben vollständig alleine übernehmen und weniger aus dem professionellen oder informellen Bereich unterstützt werden, organisieren Männer die häusliche Pflege anders. Sie sehen sie stärker als ein aus dem Berufsleben bekanntes Projekt an, bei dem Probleme durch eine rational-technische Herangehensweise gelöst werden können.[11]

Auch bei der Beziehung zum Pflegebedürftigen unterscheiden sich Frauen und Männer: Während Frauen und Männer annähernd in gleichem Maße (50 bzw. 48 Prozent) ein eigenes Elternteil pflegen, übernehmen Frauen häufiger (13 versus 2 Prozent) die Pflege eines Elternteils des Partners und Männer häufiger die Pflege der Ehe- bzw. Lebenspartnerin (35 versus 14 Prozent).[12]

Die Vereinbarkeitsproblematik von Pflege und Beruf trifft immer mehr Frauen. So ist die Erwerbsquote von pflegenden Frauen von 50 Prozent im Jahr 2001 auf 70 Prozent im Jahr 2013 und damit auf das Niveau nicht pflegender Frauen angestiegen.[13] Gleichzeitig wird aber die Erwerbstätigkeit aufgrund der Pflege zeitlich oft eingeschränkt. Längere Pflegezeiten ab 3 Stunden werden häufiger bei einer Teilzeiterwerbstätigkeit, einer geringfügigen Beschäftigung oder auch ohne Erwerbstätigkeit ausgeübt.[14] Generell reduzieren 35 Prozent der Pflegepersonen ihren Erwerbsumfang, 15 Prozent beenden die Erwerbstätigkeit ganz. [15]

4. Körperliche und seelische Auswirkungen
Je höher der Pflegegrad und je älter die Pflegeperson ist, desto kräftezehrender und Krankheitsrisiko behafteter ist die Pflege. Vor allem Pflegende von Demenzerkrankten sind signifikant stärker belastet.
Quälend für viele und wenig zuträglich ist auch die Belastung durch Auseinandersetzungen mit den Pflegekassen und dem begutachtenden Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK).
Pflegende schätzen ihren eigenen Gesundheitszustand verglichen mit der Gesamtbevölkerung weniger positiv ein (45 versus 61 Prozent bei der Bewertung mit „gut“ bzw. „sehr gut“[16]).
So geben 71 Prozent der Pflegepersonen an, dass sie sich von der Pflegetätigkeit zeitlich überfordert fühlen, 68 Prozent empfinden eine psychische und 50 Prozent eine körperliche Überforderung.[17]

Durchschnittlich sind mehr als die Hälfte aller pflegenden Angehörigen von psychischen Leiden und Verhaltensstörungen betroffen. Etwa 20 Prozent leiden unter einer Depression.
Ursächlich dafür sind u. a. schwierige Familienbeziehungen (im Vorfeld), die Veränderung der Beziehung zwischen den Pflegebeteiligten, Verhaltensauffälligkeiten vor allem im Zusammenhang mit Demenz, Ungewissheit über Ausmaß, Entwicklung und Dauer der Pflegetätigkeit, das Gefühl nicht ausreichend helfen zu können, Schuldgefühle und Unfreiwilligkeit der Pflegeübernahme.[18]

Auch körperliche Erkrankungen sind gehäuft festzustellen. Laut einer im Januar 2011 veröffentlichten Studie der Siemens-Betriebskrankenkasse (SBK) sind pflegende Angehörige um 19 Prozent kränker als der Durchschnitt, gemessen an der Zahl der Diagnosen.[19]
Drei Viertel aller pflegenden Frauen leiden unter mindestens einer Krankheit. Dazu zählen degenerative Veränderungen des Bewegungsapparates/Muskel-Skelett-Systems durch wiederholte und starke körperliche Belastungen beispielsweise beim Ändern der Liegeposition oder bei der Hilfe aus dem Bett, zu deren Behandlung 2014 jede sechste Pflegeperson einen Arzt aufsuchen musste.[20]

Hinzu kommen häufig ein herabgesetzter Immunstatus, Herz- und Kreislaufbeschwerden, Bluthochdruck, Magenprobleme, Nervosität, Schlaflosigkeit, Erschöpfung, Schwindel sowie Kopf- und Gliederschmerzen. Pflegende Frauen rauchen häufiger, treiben weniger Sport und nehmen seltener die jährlichen Zahnvorsorgeuntersuchungen in Anspruch.[21]

Nicht selten werden sie selber im Alter zum Pflegefall. Und auch das Mortalitätsrisiko steigt. Das Risiko binnen vier Jahren zu sterben, ist bei pflegenden Angehörigen um zwei Drittel erhöht.[22]

5. Soziale Auswirkungen
Die Übernahme einer häuslichen Pflegetätigkeit stellt häufig eine massive Einschränkung der eigenen Lebensgestaltung und der Verwirklichung eigener Lebensentscheidungen dar. Die Pflegenden reiben sich zwischen Arbeit, Familie und Pflege auf.
Viele Pflegepersonen schränken ihre Berufstätigkeit ein oder geben sie auf.
Mehr als die Hälfte der Pflegenden spürt eine Beeinträchtigung des Privatlebens. Pflegende sind durch die Pflegetätigkeit in hohem Maße zeitlich beansprucht, so dass sie selbst über weniger oder keine Freizeit mehr verfügen und damit auch die Verfolgung eigener Interessen, die Pflege des Freundeskreises, soziale Kontaktmöglichkeiten und Kontakte weniger werden. Dies führt zur Isolation und Vereinsamung von Pflegenden. Immer wieder kommt es zu Rollenkonflikten und auch zu Konflikten mit dem Partner oder innerhalb der Familie.
Darüber hinaus erfolgt wegen der zeitlichen Beanspruchung häufig auch kein körperlicher Ausgleich für die anstrengende Pflegetätigkeit durch Bewegungs- und Entspannungsübungen oder Sport.
Ein Viertel der pflegenden Angehörigen, vor allem Frauen, fühlen sich durch eine Pflegetätigkeit auch finanziell überfordert, u. a. durch gesteigerte Ausgaben, z. B. Fahrtkosten, Rezeptgebühren, Wohnungsumbauten, durch ein reduziertes Einkommen und fehlende Rentenbeiträge. Finanzielle Auswirkungen wirken dadurch bis ins Alter fort.

B. Forderungen an Politik, Arbeitgeber, Sozialversicherungsträger und Gesellschaft

  1. Leichtere Zugänglichkeit der Informationen und Hilfen aus einer Hand über Angebote und Erleichterungen im Pflegealltag. Dazu ist ein Ausbau des Netzwerks an auch aufsuchenden Pflegeberatungsangeboten, z. B. Pflegestützpunkten, erforderlich.
  2. Ausweitung eines professionellen Einzelfall- bzw. Case-Managements und Sicherstellung von Pflegearrangements im Rahmen der Pflegestützpunkte
  3. Entwicklung und Umsetzung von Quartierskonzepten in Kommunen
  4. Passgenaue Schulungsangebote für Angehörige über praktische Entlastungsmöglichkeiten, Erlernen neuer Pflegetechniken, Umgang mit besonderen Verhaltensweisen und Entspannungstechniken
  5. Fortentwicklung des Pflegehilfsmittelkatalogs
  6. Gezielte und persönliche Bewerbung von Entlastungsangeboten für Pflegeangehörige, z. B. Angebote zu den Themen Freiraum, soziale Kontakte sowie körperliche Aktivität
  7. Verstärkte Unterstützung bei der Beantragung und Organisation von Reha-Maßnahmen, die pflegende Angehörige in Anspruch nehmen
  8. Weitere Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege:
  • mehr Flexibilität in der Arbeitsgestaltung, z. B. durch flexible Arbeitszeitmodelle, Angebote zur örtlich flexiblen Arbeitsgestaltung (Telearbeit, Homeoffice)
  • spezifische betriebsinterne Angebote für pflegende Angehörige (Arbeitszeitkonten, individuelle Absprachen, interne Beratungs- und Vermittlungsangebote zur Pflege)
  • Einführung einer steuerfinanzierten Lohnersatzleistung in Anlehnung an das Elterngeld
  1. Start eines Diskurses über eine steuerfinanzierte Lohnersatzleistung in Anlehnung an das Elterngeld
  2. Diskussion über die Gleichstellung der Beiträge zur Rentenversicherung mit Zeiten der Kindererziehung
 

[1] Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 143 vom 22.04.2015

[2] Statistisches Bundesamt, 13. Koordinierte Bevölkerungsvorausschätzung (Variante 2)

[3] Zahlen und Fakten zur Pflegeversicherung, Bundesministerium für Gesundheit, Stand 08.09.2016

[4] Pflege und Unterstützung durch Angehörige, report altersdaten, Deutsches Zentrum für Altersfragen,

Heft 1 /2016

[5] Zahlen und Fakten zur Pflegeversicherung, Bundesministerium für Gesundheit, Stand 08.09.2016

[6] BARMER GEK Pflegereport 2015

 

[7] Pflege und Unterstützung durch Angehörige, report altersdaten, Deutsches Zentrum für Altersfragen,

Heft 1 /2016

[8] Statistisches Bundesamt, Pflegestatistik 2013, Deutschlandergebnisse

[9] Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege, Pressemitteilung vom 17.10.2016

[10] BARMER GEK Pflegereport 2015

[11] Vom Bedarf zur Reha: Bestandsaufnahme zur medizinischen Rehabilitation für pflegende Angehörige, Ein Gutachten im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit, Institut für Qualität und Patientensicherheit (BQS) 2014

[12] Pflegen: Belastung und sozialer Zusammenhalt. Eine Befragung zur Situation von pflegenden Angehörigen; WINEG Wissen 04, Techniker Krankenkasse 2014

[13] BARMER GEK Pflegereport 2015

[14] BARMER GEK Pflegereport 2015              

[15] Pflege und Unterstützung durch Angehörige, report altersdaten, Deutsches Zentrum für Altersfragen,

Heft 1 /2016

[16] Pflegen: Belastung und sozialer Zusammenhalt. Eine Befragung zur Situation von pflegenden Angehörigen; WINEG Wissen 04, Techniker Krankenkasse 2014

[17] DAK Gesundheit Pflege-Report 2015

[18] Vom Bedarf zur Reha: Bestandsaufnahme zur medizinischen Rehabilitation für pflegende Angehörige, Ein Gutachten im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit, Institut für Qualität und Patientensicherheit (BQS) 2014

[19] Pharmazeutische Zeitung Online; Pflegende Angehörige, Ausgabe 32/2011

[20] DAK Gesundheit Pflege-Report 2015

[21] BARMER GEK Pflegereport 2015

[22] Gebt auf Euch acht!, Artikel in DIE Zeit Nr. 23/2016

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