Gender Studies sind unentbehrlich!

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„Die Gender Studies beschäftigen sich mit der zentralen Bedeutung von Geschlecht für alle Bereiche des menschlichen Lebens und sind daher zwingend erforderlich. Es gibt keine guten Gründe, die Abschaffung der Gender Studies an Universitäten einzufordern“, verdeutlicht die Präsidentin des Bayerischen Landesfrauenrates, Hildegund Rüger, anlässlich der Veröffentlichung der jüngsten Stellungnahme „Gender Studies – unentbehrlich“ (im Volltext abrufbar unter http://www.lfr.bayern.de/aktuelles/stellungnahmen/neue/33959/index.php) des Fachausschusses für Bildungspolitik im Bayerischen Landesfrauenrat.

Der Bayerische Landesfrauenrat hat in seiner aktuellen Stellungnahme eine Reihe von Forderungen aufgelistet. Er besteht auf

  • der Verankerung von Gender Studies an Hochschulen und Universitäten;
  • der Diskussion der Genderperspektive als integrativen Bestandteil in allen Fachbereichen;
  • die Durchführung der Geschlechterforschung als eigene Disziplin (und damit auch Männerforschung);
  • die Einführung von Studiensemestern für Frauen an Universitäten und Hochschulen;
  • die Verbesserung der Aufstiegsperspektiven für Frauen an Universitäten und Hochschulen;
  • die frühzeitige Förderung des Bewusstseins für Studiengänge in MINT-Fächern für Mädchen;
  • natürlich auch auf die Förderung des Bewusstseins für Studiengänge in Sozial-wissenschaften für Jungen;
  • Mentoringprogramme für Mädchen und Frauen in MINT-Studienfächern;
  • Mentoringprogramme für Jungen in sozialwissenschaftlichen Fächern;
  • die Karriereförderung für Frauen in technischen Berufen (Frauenförderungsprogramme) sowie
  • die Gendergerechtigkeit im Kultur- und Medienbereich.
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