Newsletter II/2014

Sehr verehrte Leserinnen und Leser unseres Rundbriefs,

der Frauenanteil im Europäischen Parlament ist nach der jüngsten Europawahl gegenüber 2009 geringfügig um 1,25 Prozent auf insgesamt 37 Prozent gestiegen. Joanna Maycock, Generalsekretärin der Europäischen Frauenlobby (EWL), beklagte den nur geringen Fortschritt in Richtung Geschlechterparität. In diesem Schneckentempo werde es noch weitere 52 Jahre dauern, bis die Sitze im Europäischen Parlament paritätisch besetzt seien. Deutschland schickt weniger Frauen ins Europäische Parlament als noch im Jahr 2009. Von den insgesamt gewählten 96 Abgeordneten sind 35 Frauen, das sind 36,5 Prozent. 2009 wurden 37 Frauen in das EU-Parlament gewählt, was einem Anteil von 37,4 Prozent entsprach.

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker versprach eine moderne, eine weibliche Kommission. Im Gegenzug bot er einflussreiche Aufgabenbereiche oder die Vizepräsident-schaft der Kommission an. Doch die 28 Mitgliedstaaten stellen sich quer - unter ihren Kandidaten für die wichtigen Kommissarposten sind bislang nur drei Frauen.
Der Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz, versicherte, dass die Europaabgeordneten gegen eine Kommission ohne Gleichstellung der Geschlechter ihr Veto einlegen würden. Der Deutsche Frauenrat hat sich bereits an Bundeskanzlerin Angela Merkel gewandt. In seinem Brief fordert er die Bundeskanzlerin auf, sich für eine geschlechterparitätische Besetzung der Kommission einzusetzen. Wir sind gespannt!

Der Bayerische Landesfrauenrat hat seinen Internetauftritt neu gestaltet. Ab heute präsentiert sich www.lfr.bayern.de in neuer, zeitgemäßer Optik. Wir laden Sie herzlich ein, unsere neue Internetseite zu besuchen und wünschen viel Spaß beim Erkunden des Internetauftritts.

Gleichzeitig möchten wir Sie darauf hinweisen, dass der BayLFR nun auch auf Facebook vertreten ist. Folgen Sie uns auf der Seite „Bayerischer Landesfrauenrat“ und klicken Sie auf „Gefällt mir“!

Eine spannende Lektüre und einen schönen Sommer wünscht der Bayerische Landesfrauenrat.
Das Präsidium
Die Geschäftsführung

 

1. Aus dem BayLFR

a) Nachruf auf Margarete Richardi

Am 2. Juli 2014 ist unsere ehemalige Delegierte Margarete Richardi vom Verband Sozialdienst katholischer Frauen, Landesverband Bayern e. V., verstorben.
Frau Richardi war von Juli 1995 bis Juli 2005 ordentliche Delegierte und von Juli 2005 bis zu ihrem Ausscheiden aus dem BayLFR im Mai 2007 stellvertretende Delegierte ihres Verbandes. Sie engagierte sich jahrelang aktiv im Fachausschuss Medienpolitik und anschließend im Fachausschuss Familienrecht/-politik sowie von November 2001 bis November 2005 als stellvertretendes Mitglied im Hauptausschuss.
Für ihren Einsatz zum Wohle der Frauen und ihre konstruktive Mitarbeit gebühren ihr unser Dank und Anerkennung.
Der Bayerische Landesfrauenrat wird Frau Margarete Richardi ein ehrendes Andenken bewahren.
 

b) Nachruf auf Christine Wagner

Am 30. Juli 2014 ist unsere ehemalige Delegierte Christine Wagner vom Verband Sudetendeutsche Landsmannschaft, Landesgruppe Bayern, verstorben.

Frau Wagner war von April 2008 bis Juli 2014 ordentliche Delegierte ihres Verbandes.Mit Begeisterung arbeitete sie von 2008 bis 2010 im Fachausschuss Sozial- und Beschäftigungspolitik und von 2012 bis 2014 im Fachausschuss Bildungspolitik mit und brachte dort ihr Fachwissen ein.
Für ihr Engagement gebühren ihr unser Dank und Anerkennung.
Der Bayerische Landesfrauenrat wird Frau Christine Wagner ein ehrendes Andenken bewahren.
 

c) Gespräch mit Amtschef Michael Höhenberger 

Am 27. Juni 2014 traf sich das Präsidium des Bayerischen Landesfrauenrates mit dem Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, Michael Höhenberger, zu einem offenen Dialog und Meinungsaustausch. Dabei stellte sich das Präsidium des Bayerischen Landesfrauenrates vor und zeigte die aktuellen Themen der verschiedenen Gremien auf. Schwerpunktthemen waren das Thema „Frauen in der Pflege, nach der ‚Babyfalle‘ eine neue Falle für die Frauen!“, „Altersarmut, ein Phänomen, das mehrheitlich Frauen (be-)trifft!“, „Die Gesundheit von weiblichen Flüchtlingen und Asylbewerberinnen bedarf ganz besonderer und sensibler Aufmerksamkeit!“ sowie „Berufsausbildung in Teilzeit - eine spezifische Chance für Frauen mit familiären Aufgaben!“.

 Pr _sidium Mit Md H _henberger

Der BayLFR bedankt sich bei Herrn Höhenberger für das offene Gespräch.
 

d) Gespräch mit Staatsminister Prof. Dr. Winfried Bausback

Das Präsidium traf sich am 16. Juli 2014 mit dem Bayerischen Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback ebenfalls zu einem Meinungsaustausch. Folgende Themen wurden diskutiert:

  • Tradierte Rollenmuster in der Justizausbildung
  • Unzureichende Folgen für die Täter bei Vergewaltigungen
  • Das dringend reformbedürftige Prostitutionsgesetz von 2002
  • Persönlichkeitsschutz in den Social Media
  • Teilzeitarbeit als Falle für Frauen
  • Chancen einer Teilzeitausbildung für junge Frauen
  • Altersarmut von Frauen
  • Anteil von Frauen (in Führungspositionen) im Justizbereich.
     

Pr _sidium Mit Stm Bausback

Der BayLFR bedankt sich sehr herzlich für das interessante Gespräch.

 

e) Gespräch mit Barbara Emrich und Anja Wirkner (LAG)

Zu einem Austausch über das Bayerische Gleichstellungsgesetz (BayGlG) traf sich das Präsidium am 23. Juli 2014 mit Frau Barbara Emrich und Frau Anja Wirkner. Die Sprecherinnen der LAG informierten das Präsidium über ihre Arbeit als Gleichstellungsbeauftragte und die aus ihrer Sicht notwendige Novellierung des BayGlG, insbesondere 

  • Freistellung für Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte (GB) mit Festlegung eines  Stundenkontingents, Staffelung nach Größe der Kommune und der Dienststelle analog der  Mindestanforderungen des BGleiG,
  • Wegfall der Befristung der Bestellung,
  • Mindestanforderung an Qualifikation: 3. Qualifikationsebene,
  • Aktive Beteiligung an Personalauswahlgesprächen,
  • Sanktionsmöglichkeiten festschreiben: Einspruchsmöglichkeit mit aufschiebender Wirkung, Klageverfahren und außergerichtliche Einigung.

Das Präsidium sagte den Vertreterinnen der LAG gerne Unterstützung im Rahmen seiner Möglichkeiten zu.

Pr _sidium Mit Lag-sprecherinnen

Der BayLFR bedankt sich bei Frau Emrich und Frau Wirkner für das informative Gespräch.

 

f) Aus den Fachausschüssen

Fachausschuss Bildungspolitik
Der Fachausschuss Bildungspolitik beendete vor kurzem seine Arbeit am Thema „Berufsausbildung in Teilzeit“. Seine Stellungnahme sowie die Pressemitteilung „Bayerischer Landesfrauenrat fordert stärkere Nutzung der Berufsausbildung in Teilzeit“ vom 25. Juni 2014 können Sie auf unserer Internetseite einsehen.


Fachausschuss Familienrecht/-politik
Zum Thema „Entgrenzte Arbeit – entgrenzte Familie“ erarbeitete der Fachausschuss Familienrecht/-politik eine Stellungnahme, die demnächst veröffentlicht wird. Diese finden Sie Anfang September auf unserer Homepage.


Fachausschuss Medienpolitik
Der Fachausschuss Medienpolitik befasste sich dieses Jahr mit dem Thema „Zusammenwachsen der Medien – wie positionieren sich Frauen in der fortschreitenden Medienkonvergenz?“. Seine Stellungnahme sowie eine Pressemitteilung dazu wird ab 8. August 2014 auf unserer Internetseite veröffentlicht.

 
Fachausschuss Gesundheitspolitik
Der Fachausschuss Gesundheitspolitik beschäftigt sich derzeit mit dem Thema „Wirtschaftlichkeitsaspekte in der Gendermedizin“. In seiner Sitzung vom 24.06.2014 referierte Dr. Siegfried Throm von der vfa (Die forschenden Pharma-Unternehmen) zur Thematik „Wie werden Frauen in der Arzneimittelforschung berücksichtigt?“.
 

Throm Bei Fa Gepo

2. Equal Pay Day am 21. März 2014

Der Bayerische Landesfrauenrat war Partner des Münchner Aktionsbündnisses Equal Pay Day 2014 und am 21. März 2014 mit einem Stand im Münchner Rathaus vertreten.
Bis zum 21. März leisteten Frauen unbezahlte Überstunden. Bis dahin mussten Frauen über den Jahreswechsel länger arbeiten, um auf das Jahresgehalt von Männern zu kommen. Das war in den Vorjahren nicht wesentlich anders. Seit Jahren schon beträgt die unbereinigte Lohnlücke etwa 22, in Bayern sogar 25 Prozent.
Zwar gibt es mittlerweile die amtliche Aussage des Statistischen Bundesamts, dass die bereinigte Lohnlücke – weniger Lohn für gleiche Arbeit – nur sieben Prozent beträgt. Dies ändert aber nichts daran, dass Frauen – zu rund zwei Dritteln strukturbedingt – wesentlich weniger verdienen als Männer. Und das, obwohl gleicher Lohn für gleiche Arbeit seit den Römischen Verträgen 1957 gesetzlich verankert ist. Dieses Lohngefälle beruht zum Teil auf „falscher“ Berufswahl, aber auch auf vermehrter Teilzeitarbeit als Folge von schwieriger Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Erschreckend ist, dass es diese bereinigten sieben Prozent gibt, die auf echte Diskriminierung und (angeblich) mangelndes Verhandlungsgeschick von Frauen zurückzuführen sind.
Obwohl die Zahlen über die geschlechterspezifische Gehaltsdifferenz zwischen Frauen und Männer schon lange bekannt sind, bewegt sich hier kaum etwas. Der Bayerische Landesfrauenrat begrüßt es deshalb sehr, dass die Bundesregierung zur Beseitigung der direkten Lohndiskriminierung von Frauen noch in diesem Jahr Eckpunkte einer gesetzlichen Regelung für mehr Lohngerechtigkeit auf den Weg bringen will.
 

Equal Pay Day 2014

Margrit List, Katharina Geiger und Evelyn Hartinger am BayLFR-Stand

 

 

 

 

3. Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande an Dietlinde Kunad

Der Bayerische Finanzminister, Dr. Markus Söder, überreichte in Anwesenheit von Präsidentin Hildegund Rüger bei einer Feierstunde in Nürnberg am 4. April 2014 das Bundesverdienstkreuz am Bande an unsere Delegierte und Vorsitzende des Fachausschusses Medienpolitik, Dietlinde Kunad. Sie wurde ausgezeichnet für ihr vorbildliches und über Jahrzehnte freiwillig und unentgeltlich geleistetes Engagement in zahlreichen Ehrenämtern. Der Minister würdigte sie als Vorbild und Stütze unserer Zivilgesellschaft. Wir gratulieren Frau Kunad hierzu ganz herzlich.

Kunad Bundesverdienstkreuz

4. Internationaler Tag der Hebamme am 5. Mai 2014

Bei einer Kundgebung der Hebammen am 05.05.2014 hat die Präsidentin des Bayerischen Landesfrauenrates, Hildegund Rüger, dringend eine Lösung für das Haftpflichtproblem der Hebammen gefordert. Die Politik sei gefordert, weiterhin für eine flächendeckende Versorgung mit Geburtshilfe zu sorgen. Es müsse ein staatlich finanzierter Fonds eingerichtet werden, der ab einer bestimmten Haftungsobergrenze die weiteren Kosten übernimmt. Damit wäre die Prämie für Hebammen wieder finanzierbar und der Versicherungsmarkt würde wieder größer. Außerdem sei eine Deckelung der Regressforderungen der Sozialversicherungsträger gegenüber Hebammen dringend erforderlich.
In den vergangenen Jahren ist die Prämie für die Berufshaftpflichtversicherung der Geburtshelferinnen um das zehnfache gestiegen. 2014 liegt der Beitrag bei knapp 5.100 Euro im Jahr – und das bei einem Stundenlohn von durchschnittlich 8,50 Euro. Wenn die Nürnberger Versicherung ab 2015 keine Berufshaftpflichtversicherung für Hebammen mehr anbietet, komme das einem Berufsverbot für Geburtshelferinnen gleich, denn ohne
Versicherung dürfen sie nicht arbeiten. Zwar habe sich die Versicherungswirtschaft inzwischen auf Druck der Politik dazu bereit erklärt, auch noch 2015 eine Gruppenhaftpflichtversicherung für Hebammen anzubieten, allerdings nur für ein weiteres Jahr verbunden mit einer weiteren Steigerung der Prämien um zwanzig Prozent.
Am 5. August 2014 hat der Deutsche Hebammenverband (DHV) das Angebot der Krankenkassen zum Ausgleich der Haftpflichtprämie akzeptiert. Dieser Zuschlag ergibt sich aus der ab Juli 2014 geltenden gesetzlichen Neuregelung des SGB V und wird im Juli 2015 von einem noch zu verhandelnden sog. Sicherstellungszuschlag abgelöst. Beide Maßnahmen sollen die flächendeckende Versorgung mit Hebammenhilfe bei der Geburt sichern. Damit auch in Zukunft eine gute und qualitätsgesicherte geburtshilfliche Versorgung durch Hebammen sichergestellt wird, fordert der DHV jedoch weiterhin eine strukturelle Lösung der Haftpflichtproblematik, da die Zuschläge nur kurzfristig helfen.
 

Hebammentag 2014

Grußwort von Präsidentin Hildegund Rüger

5. Neues Gesetz zur Regelung zur vertraulichen Geburt in Kraft

Am 1. Mai 2014 trat das neue Gesetz zum Ausbau der Hilfen für Schwangere und zur Regelung zur vertraulichen Geburt in Kraft. Schwangere in Not erhalten damit die Möglichkeit, ihr Kind sicher – und auf Wunsch vertraulich – in einer Klinik oder bei einer Hebamme auf die Welt zu bringen. Das Gesetz sieht unter anderem vor, dass betroffene Frauen während und nach der Schwangerschaft von den rund 1.600 Schwangerschaftsberatungsstellen beraten, betreut und begleitet werden. Mit dieser Regelung soll auch verhindert werden, dass verzweifelte Schwangere ihr Kind heimlich gebären und möglicherweise sogar aussetzen oder töten.

Schwangere können sich rund um die Uhr an die Nummer 0800 40 40 020 wenden. Dort erhalten sie eine kostenlose und qualifizierte Erstberatung. Als 24-Stunden-Lotse vermittelt sie die Ansprechperson auch an Beratungsstellen vor Ort weiter. Die Beratung ist anonym, barrierefrei und wird mehrsprachig angeboten. Das Hilfetelefon ist beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) angesiedelt und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) finanziert.

Über die neuen Regelungen und Hilfen informiert ausführlich die vom BMFSFJ herausgegebene Broschüre "Die vertrauliche Geburt - Informationen über das Gesetz zum Ausbau der Hilfen für Schwangere und zur Regelung der vertraulichen Geburt". Die Website www.geburt-vertraulich.de informiert zudem betroffene Frauen umfassend über die neuen und die bestehenden Hilfsangebote für Schwangere. Ab 1. Oktober 2014 erhalten Schwangere hier zudem das Angebot einer anonymen Online-Beratung.

Quelle: Pressemitteilung des BMFSFJ vom 29. April 2014

 

6. ElterngeldPlus: Moderne Familienpolitik setzt auf Partnerschaftlichkeit

Das Bundeskabinett hat am 4. Juni 2014 das Gesetz zur Einführung eines ElterngeldPlus mit Partnerschaftsbonus und einer flexibleren Elternzeit beschlossen. Arbeiten Mutter oder Vater nach der Geburt eines Kindes Teilzeit, können sie künftig länger Elterngeld beziehen. Neben dem Elterngeld wird mit dem Gesetz auch die Elternzeit flexibler. Die größere Flexibilität soll es Eltern besser ermöglichen, Auszeiten für ihr Kind und die Familie zu nehmen – und dann leichter beruflich wieder einzusteigen. Diese Neuregelungen sollen zum 1. Juli 2015 in Kraft treten.

Das bisherige Elterngeld wird bisher für maximal 14 Monate nach der Geburt des Kindes gezahlt. Steigen Mütter oder Väter schon währenddessen in Teilzeit beruflich wieder ein, verlieren sie damit einen Teil ihres Elterngeldanspruches.
Das ändert sich mit dem ElterngeldPlus: Künftig ist es für Eltern, die in Teilzeit arbeiten, möglich, das ElterngeldPlus doppelt so lange zu erhalten. Ein Elterngeldmonat wird zu zwei ElterngeldPlus-Monaten. Damit lohnt sich für die Eltern nun auch der frühere Wiedereinstieg in den Job.
Ergänzend gibt es einen Partnerschaftsbonus: Teilen sich Vater und Mutter die Betreuung ihres Kindes und arbeiten parallel für mindestens vier Monate zwischen 25 und 30 Wochenstunden, erhalten sie jeweils zusätzlich für vier Monate ElterngeldPlus.

Mit dem ElterngeldPlus reagiert die Bundesregierung auf den Wunsch der Eltern nach mehr Zeit für Familie. Gut 60 Prozent der Mütter und Väter wünschen sich, dass beide Partner in gleichem Umfang arbeiten und sich partnerschaftlich um Haushalt und Familie kümmern – aber nur 14 Prozent schaffen dies auch tatsächlich. Das ElterngeldPlus ist der erste Schritt auf dem Weg zu einer Familienarbeitszeit.

Alleinerziehende können das neue ElterngeldPlus im gleichen Maße nutzen.

Auch die Elternzeit wird deutlich flexibler. Wie bisher können Eltern bis zum
3. Geburtstag eines Kindes unbezahlte Auszeit vom Job nehmen. Künftig können 24 Monate statt bisher 12 zwischen dem 3. und dem 8. Geburtstag des Kindes genommen werden. Eine Zustimmung des Arbeitgebers wird dafür nicht mehr notwendig sein.

Quelle: Pressemitteilung des BMFSFJ vom 4. Juni 2014
 

7. Elterngeld - Bayerns Väter übernehmen vorbildlich Familienverantwortung

Die aktuellen Zahlen zeigen, dass schon deutlich mehr als jeder dritte Vater in Bayern die Partnermonate beim Elterngeld nutzt. Bayerns Familienministerin Emilia Müller freut sich sehr, dass neben den Müttern auch Bayerns Väter immer häufiger Familienverantwortung übernehmen und sich um den Nachwuchs kümmern. Denn Väter sehen zunehmend, wie wichtig sie für die gute Entwicklung ihrer Kinder sind. Bayerische Väter wollen das Leben ihres Kindes aktiv begleiten und zwar von Anfang an. Väter von heute wollen nicht nur im Beruf, sondern auch als Familienvater voll durchstarten.
Die Ministerin ist sich sicher, dass die Beteiligung am Elterngeld künftig noch weiter steigen wird. Denn mit dem ElterngeldPlus, das im Koalitionsvertrag vereinbart wurde, werde für Familien mit kleinen Kindern noch mehr Anreize für eine partnerschaftliche Aufteilung der Erziehungsarbeit geschaffen. So können Mütter und Väter die 36 Monate Elternzeit flexibler bis zum 8. Lebensjahr des Kindes in Anspruch nehmen. Und Eltern können das Elterngeld künftig für bis zu 28 Monate mit einer Teilzeittätigkeit kombinieren. So werde der Wiedereinstieg in den Beruf erleichtert.

Laut Statistischem Bundesamt lag der Anteil der im 4. Vierteljahr 2012 geborenen Kinder, deren Väter Elterngeld bezogen haben, in Bayern bei 38,8 Prozent. Damit liegt Bayern bei der Väterbeteiligung bundesweit an erster Stelle und deutlich über dem Bundesschnitt von 29,6 Prozent. Nähere Informationen des Statistischen Bundesamts: www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/Soziales/Elterngeld/ElterngeldGeburtenJ.html.

Quelle: Pressemitteilung des StMAS vom 2. Juli 2014
 

8. Public Women-on-Board-Index: Frauen in Führungspositionen Mangelware

Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig hat am 2. Juli 2014 gemeinsam mit der Präsidentin der Initiative "Frauen in die Aufsichtsräte e. V." (FidAR), Monika Schulz-Strelow, den Public Women-on-Board-Index (WoB-Index) vorgestellt. Der Index misst und dokumentiert den Frauenanteil in Führungspositionen der 225 größten Unternehmen, an denen Bund, Länder oder Gemeinden mehrheitlich beteiligt sind. Öffentliche Unternehmen dürfen nicht hinter den Forderungen an die Privatwirtschaft zurückbleiben. Hier sorgt das Ranking des Public WoB-Index erstmals für Transparenz und zeigt: Frauen in Führungspositionen im öffentlichen Bereich sind Mangelware.

Der Public WoB-Index kommt zu folgenden Ergebnissen:

  • Der Frauenanteil in den Aufsichtsgremien der untersuchten öffentlichen Unternehmen aus Bund, Ländern und Kommunen liegt insgesamt bei 25,1 Prozent. Im Vergleich untereinander schneiden die Unternehmen mit mehrheitlicher Bundesbeteiligung (20,65 Prozent) schlechter ab, als die mit mehrheitlicher Landes- (21,65 Prozent) oder kommunaler Beteiligung (Landeshauptstädte: knapp 30 Prozent Frauenanteil in Aufsichtsgremien).
  •  Bei den 65 untersuchten Unternehmen mit Bundesbeteiligung ist nur jede fünfte Position in Aufsichtsgremien mit einer Frau besetzt (20,7 Prozent).
  • Der Frauenanteil in TOP-Managementorganen (Vorstand, Geschäftsführung) der Unternehmen mit Bundesbeteiligungen liegt bei 13,9 Prozent.

Den rund 14.000 öffentlichen Unternehmen bei Bund, Ländern und Kommunen kommt mit jährlichen Umsätzen von über 300 Milliarden Euro nicht nur eine große ökonomische, sondern bei Erfüllung ihrer Aufgaben – beispielsweise in Krankenhäusern, dem Personennahverkehr, der Energieversorgung und dem Wohnungsbau – zugleich eine hohe gesellschaftspolitische Bedeutung zu.

Der Public Women on Board Index wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt und von FidAR e. V. erstmals vorgelegt. Die Studie mit allen Rankings wird veröffentlicht unter: www.fidar.de/public-wob-index.

Quelle: Pressemitteilung des BMFSFJ vom 2. Juli 2014
 

9. Familienpakt Bayern ermöglicht Zeit für Familie und Erfolg im Beruf

Die Bayerische Staatsregierung und die Bayerische Wirtschaft haben am 22. Juli 2014 den „Familienpakt Bayern“ unterzeichnet. Ministerpräsident Horst Seehofer erklärte, dass der Freistaat allein dieses Jahr über 3 Milliarden Euro in familienbezogene Leistungen investiert. Der Familienpakt soll einen weiteren Schub geben, damit sich familiäre und berufliche Wünsche noch besser miteinander verbinden lassen.
Immer mehr Männer und Frauen haben den Wunsch, eine Familie zu gründen und trotzdem – oder gerade deswegen – erfolgreich im Beruf zu sein. Das soll durch den Familienpakt unterstützt werden. Gleichzeitig wird der Wirtschaftsstandort Bayern gestärkt. Denn eine familienfreundliche Arbeitskultur ist inzwischen Kriterium Nummer 1 bei der Entscheidung für einen Arbeitgeber und damit der Schlüsselfaktor im Wettbewerb um die besten Köpfe. Mit der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, dem Bayerischen Industrie- und Handelskammertag und dem Bayerischen Handwerkstag konnten die drei großen Wirtschaftsverbände in Bayern als Paktpartner gewonnen werden, um gemeinsam an einem Strang für eine bessere Vereinbarkeit zwischen Familie und beruflichem Erfolg zu ziehen.

Grundvoraussetzung ist eine flächendeckende Kinderbetreuung, auch in Schulferien und Randzeiten. Besonders begrüßt die Wirtschaft daher die Zusage der Staatsregierung, bis zum Jahr 2018 in allen Schularten Ganztagsangebote bereitzustellen.
Mit dem “Familienpakt Bayern“ sollen die vielfältigen Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf künftig besser sichtbar und zugänglich sein. Dazu wollen die Paktpartner u. a. eine gemeinsame Informationsplattform sowie eine Servicestelle für Unternehmen einrichten. Zudem werden die bestehenden Angebote für die Pflege von Angehörigen und die Kinderbetreuung strukturell ergänzt. Die Staatsregierung wird im Rahmen der von Ministerpräsident Seehofer abgegebenen Ganztagsgarantie in gemeinsamer Verantwortung mit den Kommunen prioritär die Ganztagsangebote in Grundschulen weiter ausbauen. Zuletzt hatte das Bayerische Kabinett im Rahmen seiner Klausurtagung in St. Quirin beschlossen, im Entwurf des Doppelhaushalts 2015/2016 insgesamt rund 410 Millionen Euro für die Umsetzung der Ganztagsgarantie vorzusehen, ein Plus von knapp 60 Millionen Euro gegenüber dem bisherigen Haushaltsansatz.

Die Paktpartner laden Unternehmen, kommunale Arbeitgeber, Initiativen, Verbände und Organisationen ein, sich am Familienpakt Bayern zu beteiligen. Der Familienpakt wird im Dialog mit den Mitgliedern, aber auch mit den Bürgerinnen und Bürgern in Bayern weiterentwickelt. Als Dokumentation ihres Engagements für Familien werden künftig alle Partner mit ihren guten Beispielen in einem Informationsportal dargestellt und mit dem neuen Label „Familienpakt Bayern“ ausgezeichnet.

Nähere Informationen zum Familienpakt Bayern unter www.bayern.de/familienpakt.

Quelle: Pressemitteilung der Bayerischen Staatskanzlei vom 22. Juli 2014

10. Kostenlose Notrufnummer bei drohender Zwangsverheiratung

Zwangsverheiratung ist eine gravierende Menschenrechtsverletzung, die oft mit Gewalt oder sogar mit Todesdrohungen durchgesetzt wird. Sie stürzt junge Frauen in eine tiefe Lebenskrise. Erfahrungsgemäß werden gerade die Sommerferien dazu genutzt, junge Frauen während eines Familienbesuchs im Heimatland ihrer Eltern zu einer Verlobung oder Heirat zu zwingen. Bayerns Sozialministerin Emilia Müller hat alle, die selbst eine Zwangsverheiratung befürchten oder von einer drohenden Zwangsverheiratung Kenntnis erhalten, ermutigt, sich vertrauensvoll an die kostenfreie Notrufnummer 0800 4151616 oder an kontakt@scheherazade-hilft.de zu wenden. Dort erhalten sie Rat und Unterstützung.

Seit 1. Juli 2011 gibt es mit § 237 StGB 'Zwangsheirat' einen eigenständigen Straftatbestand. Das ist ein wichtiges Signal an die Täter. Dennoch ist es erschütternd, wie viele junge Frauen noch immer vom Thema Zwangsheirat betroffen sind. Sie brauchen schnelle und unbürokratische Hilfe. "Mit dem Wohnprojekt 'Scheherazade' haben wir eine Anlaufstelle für betroffene junge Frauen eingerichtet. Sie bietet Betroffenen im Alter zwischen 18 und 21 Jahren eine sichere Zufluchtsstätte und professionelle Betreuung in ihrer psychisch äußerst schwierigen Lage.

Weitere Informationen über "Scheherazade" finden Sie unter www.scheherazade-hilft.de.

Quelle: Pressemitteilung des StMAS vom 28. Juli 2014

11. Frauen doppelt belastet bis zur Erschöpfung

Wenn Frauen in Vollzeit arbeiten, sind sie häufiger erschöpft als Männer – auch dann, wenn sie keine Kinder haben. Die Doppelbelastung durch Erwerbsarbeit und häusliche Pflichten führt bei vielen Frauen zu Müdigkeit und Erschöpfung. Dies zeigt eine neue Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI).

Mehr als die Hälfte der Arbeitnehmerinnen mit einer Arbeitszeit zwischen 35 und 40 Stunden berichtete, im Laufe von Arbeitstagen häufig erschöpft zu sein. Frauen mit Kindern schilderten dies zu 56, solche ohne zu 53 Prozent. In Vollzeit erwerbstätige Männer mit Kindern kamen lediglich auf 44 Prozent, die ohne Kinder auf 42 Prozent. Bei überlangen Arbeitszeiten von 41 Stunden und mehr erhöhten sich die Werte entsprechend. Hier berichteten sogar zwei Drittel aller Mütter von Müdigkeit, Mattigkeit oder Erschöpfung.
Dazu trage auch bei, dass Frauen häufiger in Berufen arbeiten, in denen überdurchschnittlich viele Beschäftigte eine mengenmäßige Überforderung bei der beruflichen Arbeit beklagen. Dazu gehörten Sozial- und Erziehungsberufe, Gesundheitsberufe sowie weitere Dienstleistungen.

In Teilzeit beschäftigte Frauen ohne Kinder kamen auf ähnliche Belastungswerte wie die wenigen Teilzeit-Männer. Mit Kindern drifteten die Werte jedoch wieder auseinander: Mütter in Teilzeit waren an Arbeitstagen häufiger erschöpft als Väter mit reduzierter Arbeitszeit. Dies erkläre auch, warum viele Frauen nicht in Vollzeit arbeiten, obwohl Teilzeitarbeit mit Nachteilen beim Einkommen, bei den Aufstiegschancen oder bei der Rente verbunden sein kann.

Im Zeitverlauf hätten immer weniger Frauen eine volle Stelle. Sieben von zehn Müttern arbeiteten in Teilzeit. Einen Ausweg aus dem Dilemma zwischen Zeitnot mit häufiger Erschöpfung bei den Vollzeitbeschäftigten und Karriereverzicht bei Teilzeitarbeitenden sehen die WSI-Forscherinnen bei generell kürzeren Arbeitszeiten für die Familienphase. Diese sollten künftig auch für die Väter normal sein.

Quelle: Böckler Impuls Ausgabe 04/2014
 

12. Gewaltopfer müssen nicht unbedingt vor Gericht aussagen

Vergewaltigte Frauen müssen nicht in jedem Fall vor Gericht aussagen. Droht ihnen bei einer Zeugenvernehmung im Gerichtssaal eine erneute Traumatisierung, muss ihr Wunsch nach einer Videobefragung in einem anderen Saal genau geprüft werden. Andernfalls könne das Grundrecht der Zeugin auf körperliche Unversehrtheit verletzt werden, entschieden die Verfassungsrichter in Karlsruhe in einem am 28. Februar 2014 veröffentlichten Beschluss.

Hintergrund des Rechtsstreits ist ein Strafverfahren gegen einen Kaufmann vor dem Landgericht Waldshut-Tiengen in Baden-Württemberg. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 34-Jährigen vor, zwischen August 2007 und März 2013 acht Frauen bei Verabredungen heimlich bewusstseinstrübende Substanzen in Getränke gemischt zu haben, um sie sexuell gefügig zu machen. Dabei soll er sechs Frauen vergewaltigt haben. Der Angeklagte bestreitet die Vorwürfe. Die Frauen hätten einvernehmlichen Sex mit ihm gehabt.
Das Landgericht hatte die Frauen zur Zeugenvernehmung im Gerichtssaal geladen. Doch eine Zeugin sah sich nicht imstande, die Vernehmung vor dem mutmaßlichen Täter zu machen. Sie beantragte eine Videobefragung, die zeitgleich zum Prozess in einem Nebenraum des Gerichts durchgeführt werden sollte. Sie legte die Stellungnahme einer Psychiaterin vor, die bei einer persönlichen Befragung eine erneute Traumatisierung und eine längerfristige „seelische Destabilisierung“ befürchtete. Das Landgericht lehnte den Antrag ab.

Das Bundesverfassungsgericht ordnete in seiner Entscheidung nun an, dass die Frau bis zur Entscheidung in der Hauptsache nicht persönlich vor Gericht aussagen muss. Das Landgericht habe die Möglichkeit einer erneuten Traumatisierung nicht ausreichend berücksichtigt. Es drohe ein Eingriff in das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit. So habe die Frau bereits im Zuge der polizeilichen Ermittlungen eine posttraumatische Belastungsstörung erlitten.
Az.: 2 BvR 261/14

Quelle: epd sozial vom 7. März 2014
 

13. Buchtipp: "Karrieren von Frauen sind Drahtseilakte"

Buch Karrieren Von Frauen Sind Drahtseilakte

Wenn junge Frauen Karriere machen wollen, brauchen sie Unterstützung. Stichworte wie "Old-Boys-Network" oder die "gläserne Decke", durch die Frauen in der noch immer männlich geprägten Berufs- und Lebenswelt oft nicht dringen können, zeigen, dass für den erfolgreichen Berufs- und Karriereweg neben fachlicher Qualifikation und charakterlicher Eignung auch Vernetzung mit und Mentoring durch Spitzenfrauen von erheblicher Bedeutung sind. Welche Rolle dabei neben den vielen Network-Gründungen jüngerer Zeit die traditionellen Frauenverbände spielen, wird häufig unterschätzt und nicht ausreichend wahrgenommen.
In diesem Projekt wurde untersucht, in welchem Rahmen Frauenvereine und -verbände ihre Mitglieder auf ihrem Berufs- und Karriereweg fördern und stützen und auf welche Art und Weise sich die Mitgliedschaft in einem Frauenverband für Frauen karrierefördernd auswirkt.
In 45 Interviews wurden Frauen aus dreizehn verschiedenen Frauenverbänden nach ihrem Karriereverständnis, den Voraussetzungen, unter denen sie bereit sind, eine Karriere zu machen und nach dem Nutzen ihres frauenverbandlichen Engagements für den beruflichen Erfolg befragt.

Autoren: Helke Dreier / Regina Löneke

Quelle: http://www.addf-kassel.de/projekte/forschung/karriere-mit-tradition  

14. Buchtipp: "Die Zukunft der Familie"

Buch _zukunft Der Familie_ 

Wie sieht die Zukunft der Familie aus? Welche Faktoren haben besonderen Einfluss auf Familie – heute und in Zukunft? Und wo liegen die Möglich-keiten und Grenzen der Familienwissenschaft und der Familienpolitik? Die Autoren geben Antworten aus interdisziplinärer Perspektive. Sie thematisieren, welche Trends und Entwicklungen sich unter welchen Bedingungen fortsetzen oder umkehren. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Bedeutung von beruflicher Mobilität und Migration, die im euro-päischen Raum eine immer größere Rolle spielen und spielen werden. Zentral ist zugleich die Frage, wie diese Prozesse in adäquater Form wissen-schaftlich begleitet und beforscht werden können. Hierzu erfolgt eine Auseinandersetzung mit neuen Entwicklungen im Erhebungszugang und im methodischen Bereich. Nicht zuletzt bietet der Band eine Darstellung interdisziplinärer Anforderungen an die praktische Arbeit von Familienverbänden.

Autoren: Marina Rupp / Olaf Kapella / Norbert F. Schneider (Hrsg.)

Quelle: Klappentext

15. Veranstaltungshinweise

a) Podiumsdiskussion „Veränderungen des Arbeitsmarktes und ihre Auswirkung auf die Frauen“

mit Anneliese Durst (Bundesagentur für Arbeit), Brigitte Wolfram (Jobcenter, Chancenbeauftragte für ALG II), Bettina Messinger (Landesfrauensekretärin ver.di) und Jutta Koller (Stadträtin B.90/Die Grünen)

24. September 2014 um 19.00 Uhr im Kommunikationszentrum für Frauen zur Arbeits- und Lebenssituation e. V. (kofra), Baaderstr. 30, 80469 München

Weitere Informationen und Anmeldung unter Tel. 089 20 10 450 bzw.
kofra-muenchen@mnet-online.de.
 

 

b) „PINK STINKT!? Ein Gesprächsabend über Rollenbilder“

mit Pink Stinks Deutschland-Gründerin Dr. Stevie Meriel Schmiedel, Dozentin für Genderforschung, zuletzt an der Universität Hamburg und der Hochschule für Soziale Arbeit

24. September 2014 um 19.30 Uhr im Stadtmuseum München, St.-Jakobs-Platz 1
Eintritt 8 Euro, ermäßigt 6 Euro

Weitere Infos sowie Kartenreservierungen unter info@frauenstudien-muenchen.de.
 

 

c) Dokumentation “Die Zeit der Namenlosen“

zum Thema Zwangsprostitution und Armutsvermarktung in der EU.
Ein Film von Marion Leonie Pfeifer

21. Oktober 2014 um 19.00 Uhr im Kommunikationszentrum für Frauen zur Arbeits- und Lebenssituation e. V. (kofra), Baaderstr. 30, 80469 München

Weitere Informationen und Anmeldung unter Tel. 089 20 10 450 bzw.
kofra-muenchen@mnet-online.de.

 

 

Impressum

Bayerischer Landesfrauenrat
Winzererstraße 9
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Tel.: 089 1261 - 1412
Fax: 089 1261 - 1633
E-Mail: info@lfr.bayern.de  


Verantwortlich: Kerstin Kohlberger

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Aktionsbündnis "Parité in den Parlamenten"

Der Bayerische Landesfrauenrat ist Kooperationspartner des Aktionsbündnisses, das am 30. November 2016 Popularklage beim Bayerischen Verfassungsgerichtshof erhoben hat.

Klageerhebung beim VGH

GENDER . ismus?

Was sich hinter den neuen Angriffen gegen Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt verbirgt und wie Sie damit umgehen können.

Flyer herunterladen

Videoclip "Flucht ist auch weiblich" des KDFB

Der Film "Flucht ist auch weiblich" - produziert vom Kompetenzforum "Eine Welt" des Bayerischen Landesverbandes des Katholischen Deutschen Frauenbundes ‑ legt besonderes Augenmerk auf frauenspezifische Fluchtursachen wie sexualisierte Gewalt und Folter sowie Sorge vor Beschneidung der Töchter. Asylbewerberinnen kommen, soweit möglich, selbst zu Wort.

Videoclip ansehen

Gegen Frauenfeindlichkeit, Diskriminierung und Sexismus in Werbung und Medien

Kartenaktion zum 100. Internationalen Weltfrauentag

Karte mit Beschwerde-Adressen

Pinkstinks Deutschland

Pinkstinks ist eine junge Protestorganisation, die gegen Produkte, Werbe- und Medieninhalte agiert, die Kindern eine limitierende Geschlechterrolle zuweisen. Die „Pinkifizierung“ trifft Mädchen und Jungen gleichermaßen – Pinkstinks wirkt diesem Trend entgegen. Mit Theaterarbeit an Schulen, Vorträgen, Kampagnen gegen Germany’s next Topmodel und sexistischer Werbung sowie durch Gespräche mit der Politik.

Pinkstinks

Deutscher Frauenrat

Als Dachorganisation frauen­poli­tisch­er Inter­es­sen sieht sich der DF in der Tra­di­tion des 1894 ge­grün­det­en »Bundes Deutsch­er Frau­en­ver­eine« (BDF).

frauenrat.de